Oktober 17th, 2009 by textkoch
Als nationale Komponeten und Ergänzungen des europäischen Programms GMES (Global Monitroing for Environment and Security) mit dem Blickwinkel auf deutsche Interessen bei der Nutzung von Fernerkundungsdaten verstehen sich die drei Projekte DeCOVER, DeSECURE und DeMARINE.
Als Schnittstelle zwischen den auf europäischer Ebene entwickelten GMES Marine Core Services (MCS) und den Down Stream Services (DSS) befasst sich DeMARINE unter anderem mit den Themen Wasserqualität in Küstengewässern ", "Ölerkennung und Driftvorhersage Wattenmeermonitoring Datenassimilation.
DeSECURE ist ein Verbundprojekt mit dem Ziel, satellitengestützter Kriseninformation in Deutschland schneller und in besserer Qualität zur Verfügung zu stellen. Vor allem die Nutzer von Satellitendaten im Krisenfall sollen ihre Anforderungen formulieren. Die hierzulande vorhandenen „methodisch-technischen Notfallkartierungskapazitäten“ sollen gestärkt und ausgebaut werden. Deshalb wird das Projekt die typische Prozesskette (Satellitendatenempfang, Prozessierung, Informationsextraktion, Kartenerstellung und -bereitstellung) analysieren und an entscheidenden Stellen verbessern.
Mit dem Verbundvorhaben DeCOVER schließlich werden Methoden gesucht, mit denen sich bestehende Landbedeckungsinformationen aktualisieren und erweitern lassen. Auch dabei stehen die Anforderungen der Fachbehörden als spätere Nutzer der Daten im Mittelpunkt. Schwerpunkt sind die optimierte Integration fernerkundungsgestützter Aktualisierungsverfahren in bestehende Fachprozesse, vor allem aus den Bereichen Landwirtschaft und Naturschutz.
Alle drei Vorhaben werden mit erheblichen Mitteln vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.
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Oktober 17th, 2009 by textkoch
Solarkataster sind derzeit eine gefragte Anwendung von Geoinformationen im Umfeld von erneuerbaren Energien. Die Webseite www.enbausa.de - das Kürzel steht für "energetisch bauen und sanieren" nennt als Städte die bereits über flächendeckende Kataster verfügen Braunschweig, Gelsenkirchen, Osnabrück, Rudolstadt und Wiesbaden. Enbausa wird vom Bundesverband Flächenheizungen und von der vereinigung der Zenralheizungswirtschaft gesponsert.
Erwähnenswert auch ein Pilotprojekt in Berlin, das die Stadt hier vorstellt. Es zeigt bislang die Gebiete rund um die Friedrichstraße in der City Ost sowie ein Wohngebiet in Lichterfelde. Visualisiert wurden darin zusätzlich 30 relevante Standorte der Branche – darunter Hersteller von Solarthermie und Photovoltaik, Hochschulen und Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Verbände und Vereine. In den Atlas integriert sind zudem 31 bedeutende Bestandsanlagen (15 Photovoltaikanlagen, sechs solarthermische Anlagen und acht Gebäude mit solarenergetischem Konzept). Per Mausklick können Detailinformationen zu den Anlagen abgerufen werden. Das Pilotprojekt wurde sowohl dreidimensional im 3D-Stadtmodell Berlin als auch zweidimensional im Onlineportal des Berlin Business Location Center visualisiert. Es gibt drei Varianten des Atlas: eine plug-in-freie 2D-Webanwendung , ein internes 3D-Modell sowie eine öffentliche Version in Google Earth.
Das Solarenergiepotenzial der Dächer in Deutschland wird im Moment nur zu einem Bruchteil genutzt. Martina Klärle, Professorin für Geoinformatik an der FH in Frankfurt am Main geht davon aus, dass es nicht mehr als ein Prozent sind. Sie hat unter dem Namen "Sun-Area" eine Software erarbeitet, mit dem sich aus Laserscan-Daten die Informationen für potentielle Solardächer und ein Solarkataster herausziehen lassen. Diese Daten erheben derzeit viele Bundesländer zur Erstellung dreidimensionaler Geländemodelle.
Klärle wurde am 17. Oktober in Karlsruhe auch der Deutsche Solarpreis 2009 in der Kategorie "Bildung und Ausbildung" verliehen. Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien hat ihr den Preis für "langjährige und herausragenden Leistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien" zuerkannt. Ausdrücklich gelobt wird auch das Projekt "Sun-Area". Es steht laut Jury "für die vorbildliche und zukunftsweisende Entwicklung einer Standortanalyse für Photovoltaik-Dachflächenanlagen und die Ermittlung bestehender Potentiale zur Nutzung der Sonnenenergie"
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Oktober 7th, 2009 by textkoch
Mehr Übersicht in Skigebieten, eine detaillierte Auswertung der eigenen Performance auf der Piste via GPS und vieles mehr verspricht eine neue Software des Herstellers satsports. „Satski“ für Smartphones mit Windows Mobile Betriebssystem soll Wintersportler noch besser durch die Skisaison lotsen.
Die Software speichert zurückgelegte Strecken zur späteren Widerholung in Google Earth und hinterlegt einzelne Positionen auf Wunsch mit Satellitenfotos oder eigenen Bildern von coolen Sprüngen und traumhaften Abfahrten. Damit soll der Wintersportler am Ende eines Skitages in der Lage sein, seine Abenteuer auf und abseits der Piste aus verschiedenen Blickwinkeln zu begutachten, für die Nachwelt zu archivieren und unvergessliche Skitage virtuell immer wieder zu erleben.
Bei einer Internetverbindung mit passendemDatentarif ist es zudem möglich, seinen mitfahrenden Freunden die aktuelle Position im Skigebiet mitzuteilen. So verrät ein kurzer Blick auf das Mobiltelefon, wo schnellere Kollegen bereits warten oder wie weit langsamere Skifahrer zurückliegen. Eine wertvolle Hilfe kann die Software auch in Gefahrensituationen sein: Mit einem einfachen Knopfdruck wird die aktuelle Position an die Bergwacht gesendet.
Über 300 verschiedene GPS-Karten von Skiressorts mit mehreren Zehntausend Pistenkilometern stehen bereits zum Download zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Skigebiete wie Alpe d´Huez, Chamonix, Engelberg, Ischgl, Kitzbühel, St. Anton und St. Moritz. Für Wintersportler ohne Smartphone bietet satsports ein separates und wasserfest beschichtetes GPS-Endgerät mit komplettem Kartenmaterial. Eine Version der Software für Android Smartphones ist in Vorbereitung.
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